ES 57: Holzerlebnishaus

Umfeld
Die Einsatzstelle liegt im Ortsteil Wißmar der Gemeinde Wettenberg in ca. 6 km Entfernung zur Stadt Gießen, 25 km zu den Städten Marburg und Wetzlar und ca. 70 km nach Frankfurt/Main. Es bestehen gute Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

 


Einsatzstelle
Das Holzerlebnishaus „ Holz+Technik Museum (HTM)“ ist „Regionales Umweltbildungszentrum“ und betreut eine Vielzahl von Schulen, die Umweltprojekte durchführen. Weiterhin wird es als vom Ministerium „Zertifizierter außerschulischer Bildungsträger für Bildung für nachhaltige Entwicklung“ genutzt und dadurch von vielen Schulklassen, Kindergärten aber auch Erwachsenengruppen besucht.
Es besteht eine enge Kooperation mit dem Forstamt Wettenberg, um durch Waldpädagogik für alle Alter mit Spiel, Spaß und Aktionen erlebbar und verständlich zu machen, wie Bäume wachsen, wie Holz entsteht, was Einfluss auf das Wachstum der Bäume nimmt und wie Holz zu den Produkten unseres Alltags wird. Ganz besonders stehen bei Führungen die Themen Nachhaltigkeit und Klimarelevanz des Waldes und des Holzes im Mittelpunkt. Für das Erlebnis „Vom Samen zum Bett“ finden im Vorfeld eines HTM-Besuches häufig Waldexkursionen statt. In erster Linie sollen diese Veranstaltungen durch die FÖJ-Arbeit unterstützt werden.
Das Holzerlebnishaus besitzt mit den historischen Maschinen wie Sägegatter, Dampfmaschine und weiteren Geräten zur Holzbearbeitung einen klassischen musealen Kern. Hier kann unmittelbar die Verarbeitung von Bäumen zu Brettern und Balken erlebt werden. Alle Maschinen sind noch betriebsbereit und werden an mehreren Aktionstagen im Jahr zum Laufen, Dampfen und Rattern gebracht. Es gibt aber auch viele Aktions- und Mitmachbereiche im Normalbetrieb.
Im Energieraum werden u.a. erneuerbare Energien bis hin zur Brennstoffzelle durch teils interaktive Exponate verständlich gemacht. Ein großes Außengelände mit Seilbahn rundet einen Aufenthalt für Gruppen ab.

Aufgabenbereich des Teilnehmers/ der Teilnehmerin
- Mitarbeit bei der Weiterentwicklung von kind- und jugendgerechten Experimenten und anderen Aktionen, sowie der Herstellung von Modellen und Exponaten.
- Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung von waldpädagogischen Projekttagen.
- Wartung von Exponaten.
- Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung von Führungen im Museum sowie im Wald. Nach angemessener Einarbeitungszeit auch eigenständige Führungen durch das Holzerlebnishaus oder im Wald.
- Unterstützung von teilweise außerhäusigen Öffentlichkeitsveranstaltungen im Bereich Waldpädagogik, die auch an Wochenenden stattfinden können. Hierfür gibt es entsprechenden Freizeitausgleich.
- Mithilfe beim regulären Museumsbetrieb, inklusive Verköstigung von Gruppen.
- Unterstützung im Büro- und Bistrobereich.

Unterkunft und Verpflegung
Für die Zeit des FÖJ steht eventuell eine kleine Wohnung im Nachbarort (5 km entfernt) zur Verfügung. Für Verpflegung wird ein finanzieller Ausgleich gezahlt.

Besonderheiten
Voraussetzung ist Interesse für Wald und Holz sowie die Fähigkeit, mit Menschen zusammen zu arbeiten, nach Einarbeitung auch Gruppen zu führen. Grundkenntnisse in Biologie aber auch Kreativität und Freude an handwerklicher Tätigkeit, insbesondere mit Holz, wären vorteilhaft. Bereitschaft und Mut zu eigenständigem Arbeiten sollte vorhanden sein.


Homepage
www.holztechnikmuseum.de

 

Bild Test

Kinder beim Fest


Video: Das FÖJ im Holzerlebnishaus